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Die ideale Portionengröße hängt von Alter, Aktivitätslevel und individuellen Vorlieben ab. Für Kinder empfehlen wir etwa 150 g gekochtes Gemüse oder 100 g Protein pro Mahlzeit, während Erwachsene häufig 200–250 g benötigen. Ein einfacher Ansatz ist, die Hauptzutat (z. B. Nudeln, Reis oder Kartoffeln) nach dem Gewicht zu portionieren und dann ergänzende Beilagen (Gemüse, Salat) nach Bedarf hinzuzufügen. Unser Rezept‑Rechner im Menü erlaubt Ihnen, die gewünschte Personenzahl einzugeben; er passt die Mengen automatisch an. Denken Sie daran, dass Sie Reste problemlos einfrieren oder zu neuen Gerichten verarbeiten können – so bleibt kein Lebensmittel verschwendet.
Zu den wichtigsten Techniken zählen das Anbraten, Dünsten, Schmoren und das richtige Abschmecken. Beim Anbraten sollten Sie die Pfanne erst heiß werden lassen, bevor Sie das Öl hinzufügen – das verhindert Anhaften und sorgt für eine schöne Bräunung. Dünsten bewahrt Nährstoffe, weil das Gemüse nur kurz in wenig Flüssigkeit gegart wird. Schmoren ist ideal für zähe Fleischstücke: Sie werden zuerst scharf angebraten und dann bei niedriger Temperatur in Flüssigkeit gegart, bis sie butterzart sind. Abschmecken bedeutet, während des Kochens Salz, Pfeffer, Kräuter und Gewürze schrittweise hinzuzufügen, um ein ausgewogenes Geschmacksprofil zu erreichen.
Ja, das ist möglich, aber das Verhältnis muss angepasst werden, weil getrocknete Kräuter konzentrierter sind. Als Faustregel gilt: ein Teelöffel getrocknete Kräuter entsprechen etwa einem Esslöffel frischen Kräutern. Wichtig ist, getrocknete Kräuter früh im Kochvorgang hinzuzufügen, damit ihr Aroma vollständig entfalten kann. Frische Kräuter hingegen werden meist am Ende oder als Garnitur verwendet, um ihr volles, lebendiges Aroma zu bewahren. Beachten Sie zudem, dass manche Kräuter, wie Basilikum, beim Trocknen ihr charakteristisches Aroma verlieren; hier empfiehlt sich ein Ersatz durch Oregano oder Thymian, die beim Trocknen stabiler bleiben.
Gekochte Pasta hält sich im Kühlschrank etwa drei bis fünf Tage, wenn sie in einem luftdichten Behälter aufbewahrt wird. Um ein Verklumpen zu vermeiden, können Sie einen Schuss Olivenöl hinzufügen und die Pasta vor dem Verschließen gut durchmischen. Vor dem erneuten Erwärmen empfiehlt es sich, die Pasta in einer Pfanne mit etwas Flüssigkeit (Wasser, Brühe oder Sauce) zu erwärmen, damit sie wieder geschmeidig wird. Sollten Sie die Pasta länger aufbewahren wollen, ist Einfrieren die bessere Option – dort bleibt sie bis zu zwei Monate haltbar, ohne wesentliche Geschmacksverluste.
Für laktoseintolerante Personen stehen zahlreiche pflanzliche Milchalternativen zur Verfügung. Hafermilch ist besonders beliebt, weil sie einen neutralen Geschmack hat und sich gut zum Kochen und Backen eignet. Mandelmilch verleiht Gerichten eine leichte Nussnote, während Sojamilch dank ihres hohen Proteingehalts häufig als Ersatz in herzhaften Rezepten verwendet wird. Kokosmilch liefert ein intensives Aroma und eignet sich hervorragend für Currys und Desserts. Achten Sie beim Kauf auf ungesüßte Varianten, um den Zuckergehalt niedrig zu halten, und prüfen Sie, ob das Produkt mit Calcium und Vitamin D angereichert ist, um die Nährstoffbilanz zu erhalten.
Wenn Ihre Suppe zu salzig ist, gibt es mehrere effektive Gegenmaßnahmen. Eine Möglichkeit ist, eine rohe, geschälte Kartoffel in die Suppe zu geben und etwa 10 Minuten zu köcheln; die Kartoffel absorbiert einen Teil des überschüssigen Salzes. Alternativ können Sie die Suppe mit etwas ungesalzener Brühe oder Wasser verdünnen und anschließend mit frischen Kräutern abschmecken, um den Geschmack auszugleichen. Ein weiterer Trick ist, einen Schuss Zitronensaft oder Essig hinzuzufügen – die Säure mildert die Salzigkeit, ohne das Aroma zu zerstören. Probieren Sie nach jeder Anpassung, um das gewünschte Gleichgewicht zu erreichen.
Braten bedeutet, Lebensmittel bei relativ hoher Temperatur (180–220 °C) im Ofen oder in der Pfanne zu garen, wodurch eine knusprige Oberfläche entsteht. Das Verfahren ist ideal für Stücke, die von Natur aus zart sind, wie Filets oder Gemüse. Schmoren hingegen kombiniert zunächst das scharfe Anbraten bei hoher Hitze mit anschließendem langsamen Garen in einer geschlossenen Flüssigkeit (Brühe, Wein, Tomatensauce) bei niedriger Temperatur (90–150 °C). Durch das langsame Garen werden Bindegewebe und Fasern zersetzt, sodass selbst harte Fleischstücke butterzart werden. Kurz gesagt: Braten = trockenes, schnelles Garen; Schmoren = feuchtes, langsames Garen.
Glutenfreie Mehle (z. B. Reismehl, Buchweizen, Maismehl, Mandelmehl) haben unterschiedliche Bindungseigenschaften. Um ein gutes Ergebnis zu erzielen, empfiehlt es sich, eine Mischung aus mindestens zwei Sorten zu verwenden, damit Textur und Geschmack ausgeglichen sind. Zusätzlich sollten Bindemittel wie Xanthan‑Gummi, Guarkernmehl oder Leinsamen‑Mischungen (1 TL pro 100 g Mehl) eingearbeitet werden, um die fehlende Glutenstruktur zu kompensieren. Beim Backen ist die Flüssigkeitsmenge oft etwas höher, weil glutenfreie Mehle mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Lassen Sie den Teig nach dem Mischen mindestens 15 Minuten ruhen, damit die Bindemittel wirken können. So erhalten Sie fluffige Kuchen, knusprige Kekse und stabile Brote.
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